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Kanton Freiburg erarbeitet Strategie für Nahrungsmittelsektor

Der Staatsrat des Kantons Freiburg hat sich für die Umsetzung einer Strategie im Nahrungsmittelsektor entschieden. Um die wirtschaftliche Entwicklung anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen, fanden bereits zwei Workshops mit industriellen und akademischen Partnern statt.

Um die Wertschöpfung und Innovation im Nahrungsmittelsektor zu fördern, hat der Kanton Freiburg im Rahmen zweier Workshops mit industriellen und akademischen Partnern eine Strategie verabschiedet. In Auftrag gegeben wurde die Nahrungsmittelstrategie vom Staatsrat. Die Aufgabe hat der Staatsrat einem Projektausschuss übertragen, der die Massnahmen zur Umsetzung nun zusammen mit der Wirtschaftsförderung des Kanton Freiburg, der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO Freiburg) und dem Cluster Food & Nutrition der Hauptstadtregion Schweiz koordiniert.

Eine grundlegende Strategie wurde laut einer Mitteilung der Wirtschaftsförderung des Kantons Freiburg bereits durch zwei Workshops realisiert. Diese fanden am 13. Februar und am 3. März mit insgesamt hundert Teilnehmenden statt. Es ging dabei vor allem um Schwerpunkte, Synergien und Komplementaritäten, zu denen konkrete Projekte definiert wurden.

Dynamische Region im Lebensmittelbereich

«Im Kanton Freiburg gibt es viele Trümpfe in der Agrar-und Lebensmitteltechnologie. Diese Workshops sind eine sehr gute Initiative, um verschiedenste Ideen zu entdecken und sich auszutauschen», sagt Nicolas Corsi, CEO der Nivalis Group.

Die Eröffnung des AgriCo-Campus in St-Aubin sowie die Stärkung des Campus Grangeneuve-Posieux durch die Ansiedlung der Kernaktivitäten von Agroscope bis 2024 sollen ein erster Schritt sein, um die Position Freiburgs in diesem Bereich in Zukunft weiter zu festigen.

Die Freiburger Strategie für den Nahrungsmittelsektor wird derzeit ausgearbeitet und dann dem Staatsrat mit einem konkreten Aktions-und Investitionsplan vorgelegt.

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